Die von Kontrapunkt entwickelten globalen Modelle sind grundsätzlich agnostisch.

GRUNDSÄTZE DER ARBEIT VON KONTRAPUNKT

Kontrapunkt ist eine unabhängige Researchgesellschaft in Privatbesitz. Kontrapunkt hat Grundsätze für seine Research-Aktivitäten festgelegt, die sicherstellen, daß Unabhängigkeit und Transparenz ein integraler Bestandteil des Qualitätsmanagements sind.


Qualitätskontrolle und Standards

Kontrapunkt entwickelt seine Modelle unter der Voraussetzung, daß sie auf ein globales Universum anwendbar sind, und zwar ohne Parametrisierung für Teilbereiche.  Das Sovereign Sustainability Modell kann sowohl auf reife als auch Schwellenmärkte angewendet werden.

Kontrapunkt ist dabei, ein Ethikkomitee einzurichten, mit dem sichergestellt wird, daß bei der Modellierung und Überwachung des Modells die Unabhängigkeit immer gewahrt bleibt. Dieses Ethikkomitee muß jedes Modell und jeden Monitoringprozess, die einem (potentiellen) Kunden als nachhaltiges Produkt angeboten werden, genehmigen.

Alle Modelle, die von Kontrapunkt entwickelt werden, basieren auf objektiven, quantifizierbaren Daten und nicht auf Soft Facts. All diese Daten müssen einen repräsentativen Anteil an der Grundgesamtheit darstellen (mindestens 95 %). Das Risiko, daß die Daten durch nationale Belange beeinflusst werden, wird dadurch minimiert, daß soweit als möglich die Daten supranationaler Organisationen, wie der UNO, der OECD, des IWF, der Weltbank etc. herangezogen werden, da diese transparente und konsistente Standards bei ihrer Datenerhebung anwenden. Öffentlich zugängliche Daten haben Vorrang vor nicht öffentlich zugänglichen Daten.

Bei der Dateneingabe gilt das Vier-Augen-Prinzip: Analysten, die das Modell entwickeln und warten, arbeiten als Team und teilen einander ihre Ergebnisse mit. Datenerfassungen werden routinemässig auf Plausibilität überprüft.

Änderungen im Modell (Eingangswerte, Kalibrierung, Anwendungsbereich, etc.) müssen vom Ethikkomitee genehmigt werden und den Kunden so kommuniziert werden. Wenn Änderungen durchgeführt werden, müssen die Ergebnisse im Research Modell ex post und ex ante berechnet werden. Signifikante Unterschiede müssen erklärt werden. Unterlagen zu allen durchgeführten Änderungen unterliegen der Aufbewahrungspflicht.


Unabhängigkeit

Researchprojekte und –ergebnisse werden weder vom Kunden noch vom Ziel des Researchauftrags beeinflusst, auch wenn unsere Ergebnisse für beide Seiten zugänglich sind.

Modelle, die die Nachhaltigkeit bewerten, reflektieren die Überzeugungen und Wertvorstellungen des Erstellers bis zu einem gewissen Grad. Kontrapunkt erstellt auch Modelle, die um diese Wertvorstellungen kalibriert werden können. Die Datenbank, in der Nachhaltigkeitsindikatoren verwaltet werden, geht über jene mehr als 100 Indikatoren hinaus, die im Standard-Modell zum Einsatz kommen, um so auch spezifische Kundenanforderungen transparent und nachvollziehbar umzusetzen.


Transparenz

Research ist das Ergebnis eines systematischen, analytischen Ansatzes. Die Zielsetzung und die zugrunde liegenden Annahmen müssen transparent sein. Diese Transparenz bezieht sich auf das Modell selbst wie auch auf die Schlussfolgerungen, die sich durch die Anwendung des Modells ergeben (z.B. Punkte, Ausschlusskriterien). Alle Quellen, die für das Modell als Datenbasis verwendet werden, müssen gemeldet werden und sollten so objektiv als möglich sein. Für alle analysierten Datensätze muß die gleiche Datenquelle verwendet werden.

Das Sustainability Reporting für Portfolios, die von Kontrapunkt überwacht werden, erfolgt monatlich nach folgenden Gesichtspunkten:

Kategorisierung nach Asset Klassen

  • CDS: Die Nachhaltigkeitswertung basiert auf dem Scoring des Emittenten.
  • CDS: Single Name Sovereigns werden mit ihrem Kontrakt-Äquivalent berechnet, wobei ein CDS-Buy einer Short Bond Position entspricht und ein CDS-long einer Short Bond Position entspricht. Shorts, die eine Long-Position aus einer anderen Asset Klasse absichern, können genettet werden. Outright Shorts fließen in den Portfolio Score nicht ein.
  • CDS-Baskets (über iTRAXX) fließen in den Nachhaltigkeitsscore nicht ein.
  • FX-Positionen (d.h. Trading-Positionen im Gegensatz zu Hedging-Positionen): Der Nominalbetrag der Long-Position und die Bezeichnung der Long-Position bestimmen die Nachhaltigkeitswertung. Die Währung wird so wie das Land gewertet.
  • Futures-Positionen: Bond-Futures sind grundsätzlich als Näherung für die zugrunde liegenden Anleihen zu sehen, d.h. das Länderrisiko und der Nominalbetrag determinieren die Nachhaltigkeitsbewertung. Futures-Positionen, die short-Positionen sind, und lediglich als Duration Hedge eingesetzt werden, fließen in den Portfolio Score nicht ein. Dies ist insbesondere dann von Bedeutung, wenn ein Staat als nicht eligible eingestuft wird: Konkret sind die meisten Bonds, die off-shore gehandelt werden (sog. Eurobonds) in USD denominiert, ihre Rendite setzt sich somit aus der USD-Benchmark Zinskurve plus einem Creditspread zusammen. Das USD-Zinsänderungsrisiko kann am effizientesten durch Futures abgesichert werden. NUR für solche Fälle wären Short Positionen in US-Futures Kontrakten zulässig, wenn die USA selbst nicht investierbar wären.
  • Nicht-staatliche Emittenten (inklusive Supranationale) müssen bezüglich ihrer Nachhaltigkeit gesondert bewertet werden.

Berechnung der Nachhaltigkeitsbewertung des Portfolios

  • Drei Punktekategorien werden bewertet: Scoring bei reifen Märkten, Emerging Märkten und Gesamtpunkteanzahl.
  • Jeder Investition werden die Punkte zugeteilt, die sich aus dem Modell multipliziert mit Betrag der Allokation/dem NAV ergeben.
  • Off-Balance Positionen werden genauso wie on Balance Positionen gewertet (mit ihrem Notionalen Betrag * Marktwert in EUR).
  • Das Portfolio-Score kann auch als Limit eingesetzt werden, um über das Gesamtscore ein Mindestniveau in der Nachhaltigkeit zu erreichen.
 

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